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Von der Brutfürsorge heimischer Spinnen

2. Auflage 2005
104 Seiten
10 Farb.-Abb., 85 SW-Abb.
ISBN: 978-3-89432-738-5

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Über das Buch

Obgleich Spinnenkunde seit langer Zeit wissenschaftlich betrieben wird, war über die Brutbiologie mancher Spinnenarten wenig bekannt. Doch gerade dieses Kapitel ist bei den Spinnentieren besonders anziehend.
Spinnen gehören zu den ersten Tieren, die das Wasser verließen und sich auf dem Land ansiedelten. Schon aus dem Karbon liegen paläontologische Funde von Spinnentieren vor, und bereits im Devon hatten sie ihre Evolution durchlaufen.
Die Spinnen gehen in der Bildung der Individuen vom Ei bis zum fertigenTier eigene Wege, die von denen der Insekten sehr abweichen. Im Ei entwickeln sich schon kleine Spinnen, die dann nach etlichen Häutungen ihre endgültige Gestalt annehmen. Um die Art zu erhalten, muß die Spinne sehr viele Eier produzieren, denn nur ein kleiner Teil hat Aussicht, eine Spinne zu werden. Die Zahl der Feinde, die sich von Eiern und Jungspinnen ernähren, ist riesengroß. Darum hat sich bei Spinnen schon sehr früh die Fähigkeit zum Spinnen und Weben herausgebildet. Sie spinnen ihre Eier in Kokons ein und stellen Nester her, in denen die Kleinen ungestört die Häutungen vollziehen können.
Das Spinnenweibchen ist auf vielfältige Weise bemüht, sein Gelege vor den Einflüssen der Umwelt zu schützen. Es bewacht den Kokon; er wird in der Färbung der Umgebung angeglichen oder mit Gegenständen getarnt. Viele Arten legen ihre Nester in Höhlen oder zwischen Blättern an. Trotzdem fallen sehr viele Spinneneier den Feinden zum Opfer, die ihrerseits gelernt haben, ihre Funktionen den Schutzmaßnahmen der Spinne anzupassen.
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